Redesign

geschrieben von Jonathan ( 3 Kommentare )

Nach längerer Laufzeit und Benutzung habe ich mich dazu entschlossen meine Website einem Redesign zu unterziehen.

Irgendetwas lief nicht ganz so, wie es laufen sollte. Das System, das ich benutzte und auch die Art der Blogeinträge machten mir zu schaffen. Es behinderte mich zu schreiben. Die Blogposts sollten immer einigermaßen tiefsinnig und dementsprechend umfangreich sein. Das kostet viel Zeit und auch Recherche-Arbeit.

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Fig. 1
Abbildung des Gridlayouts, auf dem die Website basiert.

In Zukunft will ich etwas umdenken. Ich will vermehrt auf meiner eigenen Plattform posten, statt Meinungen und Gedanken über aktuelle Themen ausschließlich bei Twitter oder Google+ zu verbreiten. Ich bin der Meinung das sollten wir alle vermehrt tun. Einen wirklich lesenswerten Artikel, der sich entfernt mit dem Thema beschäftigt findet ihr hier. Oft suche ich auch nach Sachen, die ich irgendwann schon einmal irgendwo gepostet habe. Ich will deshalb eine zentrale Anlaufstelle schaffen, damit mein Gesammeltes nicht verloren geht. Daher wird es demnächst auch öfter kleinere Einträge oder nur Linkposts geben.

Was gibt es also Neues? Es war mehr Arbeit als es vielleicht aussieht. Es gibt technisch gesehen einige Neuerungen. Zunächst wurde das CMS auf den neusten Stand gebracht. Desweiteren habe ich MooTools durch jQuery ersetzt. Warum? Gute Frage. Der Bekanntheitsgrad und die Verbreitung von jQuery ist einfach um ein vielfaches höher, sodass man oft gezwungen ist damit zu arbeiten. Um nun bei der eigenen Seite nicht immer umdenken zu müssen wurden kurzerhand alle Scripts umgeschrieben.

 

From now on, if it’s not responsive, it’s not web design.

– Andy Clarke @malarkey

Die weitere große Neuerung nennt sich »responsives Layout«, sprich die Seite funktioniert nun fluide und sollte ebenfalls auf mobilen Endgeräten einigermaßen ansprechend wirken. Beim responsiven Ansatz lernt man wirklich viel. Es ist meiner Ansicht nach schwieriger eine bereits bestehende Seite responsive zu machen als nochmal ganz von vorne anzufangen. Schnell gerät man mit dem kaskadierenden CSS aneinander, der Code wird unnötig aufgebläht – aber das nur nebenbei.

Obwohl ich denke, dass das Benutzen eines Grids im Web (besonders bei fluiden, responsiven Design) nur als Anhaltspunkt dienen kann versuche ich es einigermaßen konsequent einzuhalten. Natürlich kommen wieder Webfonts zum Einsatz – überwiegend eine Schriftfamilie. Vor Kurzem bin ich bei FontFont zufällig auf die neu veröffentlichte Schrift »FF Tundra« gestoßen. Ich war sofort beeindruckt. Bereits vor ihrer Veröffentlichung erhielt die Schrift ein »Certificate of Excellence« vom Type Directors Club. Erstellt wurde sie von Ludwig Übele. FF Tundra ist eine richtig schöne Editorial-Font, die sich durch gute Lesbarkeit im Fließtext und ein harmonisches Erscheinungsbild auszeichnet. Durch ihre platzsparende Form auch super für das Web geeignet. Ich hoffe, ich schaffe es der Schrift gerecht zu werden und ihr und dem Ersteller den nötigen Respekt zu zollen. Ein tolles »Making of« der Schrift wurde bei ilovetypography.com veröffentlicht. Für Untertitel und Bildbeschreibungen nutze ich Andale Mono Regular. Wie beim alten Design versuche ich auch hier mit viel Kontrast und Whitespace zu arbeiten, denn ich liebe Kontrast und Whitespace. Ebenfalls gibt es nun ein Logo, dass meinen Namen implizieren soll.

Dem aktuellen Trend die Kommentare zu streichen und Diskussionen auf andere Plattformen zu übertragen wirke ich entgegen und behalte die Kommentarfunktion. Auch wenn hier nicht soo viel los ist, so sollen sinngemäße Zusammenhänge doch beieinander bleiben und nicht im Nirvana verschwinden. Mein Portfolio ist immer noch in Arbeit. Es ist leider nicht immer so einfach alles zeigen zu können. Die Seite befindet sich im ständigen Wandel und Aufbau und benötigt deshalb auch noch einigen Feinschliff – es funktioniert noch nicht alles so, wie es sollte. Ich freue mich trotzdem über Meinungen und Kommentare.

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